Auch der MDR war am vergangenem Wochenende in Chemnitz und hat zwei schöne Berichte gemacht.
Erzgebirgsrundfahrt
Beim Firmenjubiläum von Heizomat, am gestrigen Tag, wurde auch das Team Heizomat den vielen Gästen präsentiert. Auf dem Werksgelände in Heidenheim, war dieses Wochende ein großes Fest, bei dem viele Internationale Heizomat Nutzer eingeladen waren.
Danach ging es weiter nach Chemnitz. Es ist bereits die 33. Ausgabe der Erzgebirgsrundfahrt. Das Eintagesrennen führt quer durch das Erzgebirge und kein Berg wurde ausgelassen. Bei knapp 5 Grad und gelegentlichen Graupelschauern, war das Wetter alles andere als gemütlich. Trotz dessen, kam ich damit ganz gut zurecht und fühlte mich schon in der Anfangsphase gut. Das Team Heizomat trat mit 7 Fahrern beim 165km langen Rennen an.
Früh fand sich eine Gruppe, in der wir Fabian Bruno drin hatten. Der max. Vorsprung betrug fast 7min, bis es ab Kilometer 80 im Feld richtig zur Sache ging. Das Feld wurde immer kleiner, da jeder Berg gefahren wurde, als wenn oben das Ziel wäre. Die beiden schwersten Anstiege kamen 40 und 20km vor dem Ende. Die Spitze wurde sehr schnell eingefangen und die neue Spitze bestand aus 19 Fahrern, in der das Team Heizomat mit 5 Fahrern vertreten war. Der vorletzte Berg war der schwerste am heutigen Tag. Die 20% Steigung wollte nicht aufhören. Ich konnte nicht den Anschluss halten, aber mit 4 weiteren Fahrern wieder aufschließen. Am letzten Berg sollte es sich entscheiden. Meine Beine waren am glühen! Ich fuhr an erster Position in den Berg hinein, wobei mich ein Polizeimotorrad sehr behinderte, was aber nur der Anfang vom Ende war. Bei mir ging nichts mehr. Die Abfahrt und das letzte Flachstück trat ich nochmal in die Pedale und beendete mein bisher bestes Rennen auf Platz 19.
Das Team Heizomat gewann die Mannschaftswertung durch Alexander Krieger 3. Christian Mager 6. Marius Jessenberger 13. Fabian Bruno 15. und mir auf Platz 19.
Wittenberg und Waldenburg
Gestern war das Team Heizomat eingeladen, beim Wittenberger Altstadtrennen zu starten. Gegen 17:30Uhr war der Start und leider fing es vorher an zu regnen. Für die Veranstaltung war das echt schade, da in der Altstadt sonst immer viele Zuschauer dabei sind. Trotz des Regens, war die Stimmung gut und wir fuhren unsere Runden über das Kopsteinpflaster. Am Ende konnte Christian Mager auf den 9. Platz fahren. Gewonnen hat Bert Grabsch vom Omega Pharma Team vor Andre Schulze vom TEAM Netapp. Außerdem gab es noch ein wenig Geld für die Mannschaftskasse.
Heute ging es weiter nach Waldenburg. Das Rennen war zwar die Sachsenmeisterschaft, aber es bot sich an, da wir durch das Rennen in Wittenberg in der Nähe waren. Bei der LVM von Hamburg etc. durfte ich nicht starten, denn die Landesverbände hatten sich entschlossen keine KT Fahrer zuzulassen…naja. Die Runde in Waldenburg ist eh 100mal besser. Vor drei Jahren wurde hier die DM- Berg ausgetragen. Damals war ich in der Junioren Klasse am Start und es war richtig hart. 5km Runde und 1,1km bergauf mit max. 15%. Es war zwar kalt, aber es regnete nicht. Wir, von Heizomat, waren zu fünft am Start und hatten großes vor. Schon in der ersten von 15 Runden ging es von 0 auf 100 in den Berg rein. Das ging mir ein wenig zu schnell, ich brauchte zwei/drei Runden, um in das Rennen reinzukommen. Mit drei weiteren Fahrern, denen es wohl ähnlich erging, rollten wir das Feld von hinten auf. Vorne war eine große Gruppe, die immer kleiner wurde. Vier Rundem vor Schluss waren wir sehr nah dran, aber die Kraft ließ langsam nach. Ich lag auf Platz 9 und als es dann noch anfing zu regnen, wurde der Abstand nach vorn wieder größer. Vorne waren von Heizomat zwei Fahrer, Fabian Bruno und Christian Mager, die mit dem späteren Sieger Heider vom Ur-Krostitzer Team nicht mithalten konnten, aber auf die Plätze zwei und drei fuhren. Marius Jessenberger hatte mich begleitet und wir kamen auf die Plätze 10 und 9.
Nächste Woche geht es wieder nach Sachsen, zu der Erzgebirgsrundfahrt.
Frankfurt
Gestern war das Team Heizomat im Elite Rennen des Traditionsrennens in Frankfurt am Start. 200km, Feldberg , 2x Eppstein und 3x Mammolshain sind die wichtigsten Daten vom Rennen. Bei Sonnenschein und über 20 Grad fiel der Startschuss.
Wie auch im letzten Jahr versuchte jedes Team in der ersten Gruppe vertreten zu sein. Da der Start in Eschborn war, ging es zuerst nach Frankfurt. Bei den vielen Verkehrsinseln und Kurven musste man sehr konzentriert sein. Passiert ist nichts, ist ja kein Bundesliagrennen, bei dem schon min. 10 Stürze passiert wären.
Kurz vorm Feldberg konnten sich mehrere Fahrer absetzen, wodurch es etwas ruhiger wurde. Der maximale Vorsprung betrug knapp drei Minuten. Vom Feldberg runter ging es über den Rupertshainer Berg in Richtung Eppstein. Die 23 Prozent spürte man schon sehr, aber es ging noch schwerer. Kurz nach der Verpflegung ging es den Mammolshainer Berg hoch. Das war etwas zu heftig für mich, könnte aber mit einer kleinen Gruppe zurück zum Feld fahren. Dann kam wieder die Wand in Eppstein. Wieder war ich in einer abgehangenen Gruppe hinterm Feld, aber diesmal schafften wir es nicht mehr. So kam ich nach 175km ins Ziel.
Bundesliga Cottbus
Am Samstag ging es für mich mit ein paar Umwegen nach Cottbus. Ich bin mit der Bahn gefahren, was zum großen Problem wurde. In Berlin gab es einen Personenunfall mit der Bahn, deswegen ging in Berlin nichts mehr. Mit drei Stunden Verspätung kam ich in Cottbus an.
Für mich war es das erste Bundesligarennen und es ging gleich nach dem Start ordentlich los. Da alle wieder sehr nervös waren, kam es schön sehr früh zu den ersten Stürzen. Beim ersten wurde das Feld halbiert, was aber nur wenige mitbekommen haben. Ich war in der vordersten Gruppe und wunderte mich, warum nur so wenige am Start sind. Der nächste Sturz kam nach 20km. Dieser war echt heftig und ich hatte große Mühe gehabt, auszuweichen. Dadurch habe ich aber den Anschluss verloren und war erstmal alleine unterwegs.
Nach langer Zeit, kam eine sehr große Gruppe an mir vorbei, der ich mich anschloss. Heizomat hatte drei Fahrer in der ersten Gruppe und vier in der Zweiten. Der Abstand war schon sehr groß, aber trotzdem beteiligten sich viele an der Führung, mit der Hoffnung, dass wir dort wieder rankommen.
Mit vier Runden und 180km war es ein sehr langes Rennen und schon von Beginn an sehr schwer. Nach drei Runden reichte meine Kraft nicht mehr und ich musste die große Gruppe fahren lassen. Raphael Freienstein könnte während dessen für das Team Heizomat den zweiten Platz einfahren. In der Mannschaftswertung haben wir uns wieder auf den dritten Platz verbessert.
Kellinghusen
Am gestrigen Sonntag war ich bei einem Rundstreckenrennen in Kellinghusen am Start. 85km auf einer 1,7km Runde mit einer 200m langen Kopfsteinpflasterpassage im Start/Ziel Bereich.
Die Beine habe ich noch vom Vortag gespürt, aber trotzdem konnte ich in der Anfangsphase viele Attacken mitgehen. Da der HRV bei ihrem Heimrennen mit mindestens 10 Fahrern am Start war, konnten sich keine Gruppen absetzen. Jeder achtete auf jeden. Als es angefangen hat zu regnen, wurde es auf dem Kopfsteinpflaster sehr rutschig und die ersten Stürze ließen nicht lange auf sich Warten. Es erwischte das halbe Feld, aber ich hatte Glück gehabt. Ich war gerade hinten am Feld, als vor mir alle wegrutschten. So konnte ich geschickt zwischendurch fahren und den Anschluss an die Spitze halten.
Nach diesem Ereigniss war bei mir die “Luft” raus. Im weiteren Rennverlauf hat sich das Feld komplett auseinander gefahren. Auf dem 15. Platz kam ich ins Ziel.
Am kommenden Sonntag beginnt in Cadolzburg die Bundesligasaison.
Sonderbørg
Heute ging es nach Dänemark. Sonderbørg war das Ziel, direkt hinter der Deutschen Grenze. Die A-Klasse musste 160km fahren, was ordentlich ist und wofür es in Deutschland keine Alternative gab. Außerdem war der Start um 12:30 Uhr, sodass man noch einigermaßen ausschlafen könnte. Die Dänischen KT-Teams und selbst Profis von Garmin waren am Start. Eine große Runde musste sechsmal und am Schluss eine kleine Runde dreimal gefahren werden.
Das Rennen war von Beginn an sehr schnell und Gruppen schafften es nur kurzfristig einen Vorsprung heraus zufahren. So ging es die ersten beiden Runden, die wir mit fast 50km/h hinter uns brachten. Dann schafften es drei Fahrer davon zufahren, die einen maximalen Vorsprung von fast vier Minuten herausfuhren. Danach war das Tempo erstmal angenehmer.
Außerdem spielte das Wetter mit. Die Sonne schien, die Temperatur war auch ok und der Wind war auch nicht so stark. Nach dem Regenrennen in Köln, tat das ganz gut.
Eine Runde wurde entspannt gefahren, bis die Teams, die keinen in der Ausreißergruppe hatten, das Tempo forcierten. Der Abstand wurde immer kleiner, bis die Gruppe, kurz vor der letzten Runde, komplett eingeholt wurde. Danach ging es wieder ordentlich zur Sache. Einer Attacke folgte die nächste. Etwa 15km vorm Ziel, stürzte in einer Kurve, ein Garmin Fahrer und ich musste ins Feld ausweichen. Mit der Wagenkolonne konnte ich den Anschluss wieder herstellen, die entscheidende Gruppe war aber weg. Das Feld versuchte nochmal an die Spitze heranzukommen, die ungefähr 15 Mann groß war, aber geschafft haben sie es nicht mehr. Auf den Schlussrunden geschah auch nicht mehr viel. Ich wollte nochmal was neues versuchen und attackierte vor der Zielkurve, danach waren es noch gute 500m. Keiner wollte hinterher fahren, ich hatte ein ordentliches Loch und konnte im Ziel auf den 20. Platz fahren. Beinahe hätte das Hauptfeld noch übersprintet, aber nur fast…
Morgen werde ich bei mir um die Ecke (80km im Norden von Hamburg) in Kellinghusen starten. Ein Rundstreckenrennen mit 85km und wenn sich das Wetter anbietet, dann geht es noch mit dem Rad zurück.
Rund um Köln
So noch ein kleiner Nachtrag von der letzten Woche. Bei mir ging die Uni wieder los und deswegen habe ich keine Zeit gefunden, mich um meine HP zu kümmern. Auch habe ich mich noch sehr über das Rennen in Groß Dölln geärgert, da ich mit meinem Ersatzrad garnicht zurecht gekommen bin. Wie gesagt es ist ein Ersatzrad, was ich vor sechs Jahren zuletzt gefahren bin.
Aber das ist Schnee von gestern, so wie ich auch das Rennen in Köln schnell abhaken muss. Die Teamräder konnten wir am Sonntag in Empfang nahmen und auch schon die erste Runde drauf drehen. Es ist wirklich ein wahnsinns Unterschied, den man nicht erklären kann. Nicht mehr das Gefühl, dass die in die Pedale getretene Kraft in die Luft geht.
Bei Regen und 4 Grad wurde gestern um 11 Uhr gestartet. Ich hatte schon vor dem Start ein komisches völle Gefühl im Bauch. Das Essen vom Frühstück wollte wohl nicht verdaut werden. So fuhr ich die ersten 40km mit immer wiederkehrenden Seitenstichen, was mich sehr störte. Danach ging es schon besser, doch als ein Teil des Feldes an einer Steigung absteigen musste, da sich das Feld zusammenstaute, war das Rennen gelaufen. Mit einer kleineren Gruppe fuhr ich noch eine Stunde weiter, bis wir durchnässt und durchfroren in den Bus stiegen.
Als nächstes Rennen geht es am Samstag nach Dänemark und am Sonntag nach Kellinghusen.
Nortorf
Heute zweites Rennen in Nortorf. Im nachhinein frage ich mich, wann ich zuletzt ein so schnelles Rennen gefahren bin. 12 Runden und insgesamt 120km mussten wir absolvieren. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Nortorf, mit drei langen Geraden und nicht vielen Kurven, ging es gleich nach dem Start richtig zur Sache. Die erste Stunde legten wir mit knapp 50km/h zurück und da merkte ich schon, dass es nicht so rund lief, wie noch gestern. Ich passte nur auf, dass ich nicht auf der Windkante abgehängt werde, was manchmal schon sehr knapp war. Bis kurz vor der letzten Runde, bei Kilometer 107, machten dann meine Beine nicht mehr mit. Ich musste abreißen lassen und fuhr die letzte Runde alleine zu Ende.
Dafür, dass dies meine ersten Rennen waren, bin ich mit dem Verlauf recht zufrieden. Heute hätte es ein bisschen besser laufen können, aber ich bin mir sicher, dass es die nächsten Wochen besser laufen wird. Nächsten Sonntag bin ich in “Groß Dölln”, das liegt in Brandenburg und mit über 100km ein bestimmt gutes Rennen.
Saisoneröffnung Ascheffel
Da ich nicht in Kroatien ins Renngeschehen eingreifen durfte, wurde die Saison mal wieder in Ascheffel eröffnet. Mit fast 150 Startern aus Dänemark, Belgien und England, entwickeln sich die Rennen zu echten hochkarätern. Auf der typischen Runde durch die “Hüttener Berge”, ist das Rennen auch nicht so eintönig, wie manche anderen. Auf der welligen Strecke kann man viel machen, wenn man ein gutes Team am Start hat.
Von Heizomat bin ich der einzige, der im Norden Rennen fährt. Die anderen sind morgen in der Nähe von Augsburg am Start. Viel Erfolg!!
115km standen auf dem Plan und das bei purem Sonnenschein, was will man mehr…Ok vielleicht ein anderes Rad, denn ich muss auf das Teamrad noch ein wenig warten, da es beim Hersteller Probleme gab. So bin ich auf meinem Stevens Rad, dass ich in der U17 gefahren bin unterwegs.
Das Rennen war von Beginn an sehr zügig gewesen und ich habe mich auch ganz gut gefühlt. Das Training war die Woche noch etwas intensiver gewesen und auch bei der KB Runde am Freitag, haben sich die Beine bemerkbar gemacht.
Im laufe des Rennens, wurden die Beine immer besser. Durch das hohe Tempo, war es schwierig, mit einer Gruppe weg zu fahren, sodass es auf einen Massenspurt hinauslief. Da konnte ich gut reinhalten und habe mich die ganze letzte Runde unter den ersten 20 aufgehalten. Leider verlor ich kurz vorm Ziel noch einige Positionen und kam auf Platz 18 ins Ziel.
Spezieller Dank geht an das Team Raiko, die mich mit ihrem Materialwagen betreut haben!
Morgen geht es weiter nach Nortorf. Etwas flacher und windanfälliger als heute, aber mal gucken wie es ausgeht.